Diktate im Einstellungstest lösen ᐅ beliebte Übungen


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Das Thema Rechtschreibung spielt häufig bei einem Einstellungstest eine große Rolle. Ob Öffentlicher Dienst, die Bundespolizei, Banken oder sogar die Feuerwehr: Gute Rechtschreibkenntnisse sind in vielen Branchen gefragt. Besonders häufig wird die Rechtschreibung mit der Hilfe eines Diktats überprüft. Dieses erweist sich für viele Bewerber als Stolperstein, obwohl man sich eigentlich sehr gut auf die Aufgabe vorbereiten kann.

Ablauf der Diktate im Einstellungstest

Diktate in einem Einstellungstest können in verschiedenen Formen auftreten. Die bekanntesten Diktate sind die Volltexte. Diese kennt man in der Regel schon aus der Schule. Der Text wird in diesem Falle von einem Prüfer vorgelesen und die Teilnehmer am Einstellungstest müssen ihn komplett mitschreiben. Typischerweise wird der Inhalt mehrfach wiederholt, sodass auch langsamerer Schreiber mitkommen.

Version Nummer 2 ist das Lückendiktat. Bei dieser Form der Diktate erhalten die Teilnehmer einen vorgeschriebenen Text, bei dem jedoch einige Lücken gelassen wurden. Anschließend ließt erneut ein Prüfer den Text vor, man muss nun aber nur noch die Lücken ausfüllen. Noch einen Schritt weiter geht der Fehlertext. Hier ist der komplette Text vorgegeben, allerdings weißt dieser Fehler auf. Bei diesen kann es sich um Rechtschreibfehler aber auch um Fehler bei der Zeichensetzung handeln. Die Teilnehmer am Einstellungstest müssen den Text korrigieren.

Die Bedeutung der Rechtschreibung

Eine gute Rechtschreibung ist generell nie schädlich im späteren beruflichen Leben. Auch ein Handwerker hinterlässt bei seinen Kunden einen schlechten Eindruck, wenn seine Rechnungen und Angebote voller Fehler sind. Es gibt jedoch Branchen, in denen die Rechtschreibung von besonderer Bedeutung ist. Öffentlicher Dienst ist ein klassisches Beispiel. Wer in deutschen Ämtern arbeiten möchte, auf den kommt viel Büroarbeit zu, die auch das Bearbeiten von Akten umfasst. Dementsprechend wichtig sind gute Rechtschreibkenntnisse. Gleiches gilt auch für Beamtenlaufbahnen bei der Polizei, der Feuerwehr oder beim Zoll. Viele Bewerber für diese Berufe fokussieren sich allein auf den sportlichen Aspekt. Dabei vergessen sie aber, dass die Polizei oder der Zoll auch viel Papierkram erledigen muss. Dementsprechend werden in einem Einstellungstest auch Rechtschreibkenntnisse überprüft.

Im Falle der Bundespolizei kommt der Rechtschreibtest für manche Bewerber ebenfalls überraschend. Auch hier gilt aber, dass die Kenntnisse im späteren Berufsleben benötigt werden. Auch wenn es nicht in dem Maße geschieht wie bei Journalisten, Autoren, Lektoren oder Redakteuren, darf man diesen Aspekt nicht unterschätzen.

Niveau der Texte

Um einen Eindruck vom Niveau der Texte im Einstellungstest zu erhalten, solltest du mit folgenden Texten für den Einstellungstest bei der Polizei üben:

Fehler erkennen

Rechtschreibung ist ähnlich wie viele andere Dinge zu einem gewissen Punkt Talent und der Rest ist Übung. Manchen Menschen fällt sie leichter, während sich andere mehr anstrengen müssen. Gerade wenn man sich bemüht, erzielt man durchaus gute Ergebnisse. Allerdings nimmt dies auch seine Zeit in Anspruch. In der Schule umfasst das Thema Rechtschreibung nicht umsonst so viele Jahre.

Ein wichtiger Punkt ist dabei, dass Menschen durchaus unterschiedliche Probleme haben können. Während manche mit der Buchstabierung von Wörtern Schwierigkeiten haben, sind es bei anderen die Regeln der Zeichen- und Kommasetzung. Wieder andere müssen immer wieder bei der Getrennt- und Zusammenschreibung überlegen. Um sich bei etwas zu verbessern, ist es immer klug, wenn man genau weiß, in welchem Bereich Verbesserungspotenzial steckt. Daher lohnt es sich, zuerst herauszufinden, was genau der eigene Fehlerschwerpunkt ist. Hierfür bieten sich Diktate zum Üben an. Anhand der Ergebnisse finden sich oft die Problemstellen.

Übungsmöglichkeiten zur Vorbereitung

Hat man seine Schwachpunkte identifiziert, kann man mit der Verbesserung beginnen. Zunächst ist es nie schädlich, wenn man sich noch einmal mit den theoretischen Regeln vertraut macht. Weitere Diktate sind dann der perfekte Weg, um die Theorie in die Praxis umzusetzen. Hier kann auch ein Partner weiterhelfen. Mit dessen Hilfe kann man gemeinsam an der Rechtschreibung arbeiten und sich beispielsweise gegenseitig die Diktate vorlesen. Gerade wenn man unterschiedliche Schwächen hat, ist eine Zusammenarbeit eine gute Idee.

Die Diktate müssen dabei auch nicht sonderlich lang sein. Eine Länge von 50 bis 100 Wörtern ist durchaus ausreichend, wenn man seine Rechtschreibung verbessern möchte. Zu lange Diktate haben zudem das Problem, dass sie fast stärker die Konzentrationsfähigkeit als die Rechtschreibkenntnisse überprüfen. Gerade zum Üben sind kurze Texte daher besser geeignet.

Neben Diktaten können einem Übungsaufgaben weiterhelfen. Diese bieten nicht nur eine nette Abwechslung, sie lassen sich auch etwas spezifischer auf die eigenen Schwächen auslegen. Geht es beispielsweise darum, die Zeichensetzung zu verbessern, dann übt man nur Aufgaben, in denen Kommas und Satzzeichen gefragt sind. Auf diese Weise verbessert man sich schneller in einem konkreten Bereich. Ein gutes Rechtschreibtraining bietet eine Mischung aus Übungsaufgaben und Diktaten und sorgt so für eine optimale Vorbereitung für einen Einstellungstest.

Nicht zu unterschätzen ist zudem das Thema Lesen. Wer viel und genau liest, der verbessert oft unterbewusst seine Rechtschreibfähigkeiten. Besonders Zeitungsartikel sind hier ein gutes Mittel. Artikel helfen dabei, dass man sich die Rechtschreibung von Wörtern besser einprägt, während man gleichzeitig seine Allgemeinbildung verbessert. Letztere wird in vielen Auswahlverfahren ebenfalls überprüft.

Fazit

Rechtschreibung ist, wie so viele Sachen im Leben, eine Übungssache. Diktate und Übungsaufgaben helfen dabei, die eigenen Rechtschreibfähigkeiten auf ein solides Level zu bringen. Dieses ist durchaus wichtig, da viele Berufe von den Bewerbern gute Rechtschreibkenntnisse erfordern.


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